Dynamo Dresden erlebt einen stabilen Sommer dank der neuen Bosse-Achse mit Sören Gonther und Michael Born. Vor einem Jahr knirschte es bei Dynamo Dresden an allen Ecken und Enden, doch dieser Sommer sieht anders aus. Erstmals seit dem Abgang von Sport-Geschäftsführer Ralf Minge 2020 scheint der Traditionsverein auf dem Weg, intern länger Ruhe finden zu können. Entscheidend für die Wende ist vor allem eine Achse im sportlichen Bereich, bestehend aus Sören Gonther, Michael Born und Jan Seifert. Diese Verbindungen sind wichtig, weil sie eine Vertrauensbasis garantieren, auf der Gonther und sein Geschäftsführer-Kollege Stephan Zimmermann den Verein gemeinsam mit Trainer Thomas Stamm sportlich nachhaltiger entwickeln können. Der Schweizer Chefcoach traf vor kurzem eine tiefblickende Aussage über den Start der Wintervorbereitung, kurz nachdem Gonther kam. Stamm meinte: „In der Phase hat man gemerkt, dass erstmals, seitdem ich hier bin, es in eine gemeinsame Richtung ging und nicht ein Paddel woanders hinrudert. Da nehme ich das Aufstiegsjahr auch dazu.“ Neu-Aufsichtsrat Born sagte vor kurzem über den neuen Sportchef: „Ich kenne Sören Gonther mittlerweile seit fast 20 Jahren. Dass man da einen ganz anderen Austausch hat, als mit jemandem, den man ein paar Tage kennt, ist klar. Da redet man auch über viel, aber er muss die Entscheidungen treffen. Hinweise kann man geben, aus dem operativen Geschäft bin ich aber raus.“ Direkterer Austausch, kürzere Entscheidungswege, weniger Eitelkeiten! Wie Born hatte sich auch Jan Seifert vehement für die Verpflichtung von Gonther ausgesprochen, auf die außerdem Aufsichtsrats-Boss Michael Ziegenbalg ganz stolz ist und nach dem geglückten Klassenerhalt sicher auch sehr erleichtert war. Präsident Ronny Rehn und der Jugendrat waren ebenfalls an der Verpflichtung von Gonther beteiligt. Die verschiedenen Vereinsorgane hatten quasi alle Anteil daran, dass eine möglicherweise stabilere Achse aufgebaut werden konnte. Aufgabe der Zukunft wird es für Stefan Kutschke eine sinnvolle Position zu finden - wie bereits für Niklas Kreuzer, der seit einem halben Jahr im Scouting arbeitet. Damit kann Dynamo junge Fachkräfte mit Vereinsidentität Stück für Stück weiter einbauen, ohne ihnen zu früh und zu viel Verantwortung aufzudrücken. Über den neu gegründeten Wirtschaftsrat sollte zudem noch mehr Know-how in der Stadt für den Klub erschlossen werden. Entscheidend allerdings bleibt, dass nicht wie in der Vergangenheit neue Nebenkriegsschauplätze eröffnet werden, die nur Kraft kosten, den Fokus stören und den Erfolg gefährden. Dynamo Dresden hat es oft genug erlebt - und im letzten Jahr am deutlichsten. Im Winter sahen alle Beteiligten, wie die Grabenkämpfe zuvor ausuferten. Doch jetzt scheint der Verein auf dem richtigen Weg zu sein. Mit der neuen Bosse-Achse und der Beteiligung der verschiedenen Vereinsorgane kann Dynamo Dresden hoffen, in Zukunft erfolgreich zu sein.
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Dynamo Dresden stabilisiert: Neue Bosse-Achse bringt Ruhe
Dynamo Dresden erlebt einen stabilen Sommer dank der neuen Bosse-Achse mit Sören Gonther und Michael Born. Lesen Sie mehr über die Veränderungen im Verein und die Auswirkungen auf die Zukunft des Teams
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